K.B. 5. Infanterie-Regiment

Der Autor



Rudolf Winziers

geboren im Spätsommer 1955 in Bamberg,
der über 1000-jährigen Bischofs- und
Kaiserstadt an der Regnitz

Hobbies: Reisen, Ahnenforschung

Durch meine Ahnenforschung bin ich auf das Königlich Bayerische 5. IR gestoßen (Angehörige blieben im Feld in Flandern). Auf der Reise zu den Schauplätzen der Schlachten im Ersten Weltkrieg (Ypernfront), kam ich als erster Familienangehöriger 1998 nach 83 Jahren an das Grab meines Großonkels, der im August 1916 nach einem Hüftschuss bei Lens im Lazarett von Carvin, franz. Flandern gestorben ist.

 

Das Grab des Urgroßvaters meiner Frau war nicht mehr zu finden, er fiel im Oktober 1914 beim Sturm auf das Schloss Hollebeke. Noch nach dem Zweiten Weltkrieg war es als Einzelgrab vorhanden. Vermutlich wurde er als Unbekannt umgebettet und liegt im Kameradengrab des deutschen Soldatenfriedhofs Langemarck. Alle besuchten Soldatenfriedhöfe (deutsche, französische, englische und indische) sind in einem sehr gut gepflegten Zustand.

Mehrere Besuche des Schlachtfeldes von Verdun sind eine Pflicht zur Erinnerung und zum Gedenken, auch das Schlachtfeld von Lagarde war Ziel der Exkursionen. Touren auf der Spur des 5. IR in Elsass-Lothringen (Meurthe und Mortagne), Flandern (Ypern, Hollebeke, Bayernwald) haben meine Nachforschungen über dieses alte Traditions-Regiment untermauert.

Monatelange Studien in verschiedenen Archiven erweiterten das Wissen über die Einsätze der bayerischen Infanterie, insbesondere der des 2. IR, 4. IR "König Wilhelm v. Württemberg" und 10. IR "Prinz Ludwig"; des 5. IR und 4. Res.-IR.  Die beiden letzten Regimente sind in besonderer Weise mit meinen Vorfahren und der Stadt Bamberg verbunden. Heute füllt das Wissen über das KB 5. IR  2 Ordner R80 breit, wovon ich nur eine Essenz auf dieser HP veröffentlichen kann.

 

Eine Suche im Internet nach bayerischen Infanterie-Regimenten hatte keinen Erfolg.
Dadurch bin ich auf die Idee gekommen das 5. IR mit seiner 236-jährigen Geschichte weltweit zu präsentieren. Seine tapferen Soldaten kamen zu Fuß von den Weiten Russlands bis an die Kanalküste, von Berlin bis ins Tirolische und (ihre Ur-Regimente) von Ungarn bis nach Südfrankreich.

 




Hier würde normalerweise meine eMail- oder Hausadresse stehen, aber eMobbing macht es unmöglich.

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