K.B. 5. Infanterie-Regiment

Gründung des Regiments "Cano"am 06.08.1722



Benennung nach dem kurfürstliche Hofkriegsrat und Generalwachtmeister

Wilhelm Benedikt Marquis de Cano.

Die Grenadier-Kompanie war eine Elite-Einheit im Regiments und genoss Vorrang vor allen anderen Füsilier-Kompanien des Regiments.

 

 

1731 wird eine zweite Grenadier-Kompanie mit 60 Mann aufgestellt.
1732 erfolgen Abgaben von Uffz. und Mannschaften zur Bildung des 7. IR
1734

Errichtung des III. Bataillons (Bataillon besteht aus 5 Füsilier-Kompanien)
Regimentsstärke steigt auf 1500 Mann
Regiment wird "Morawitzky" genannt

1738 I. Bataillon zieht gegen die Osmanen und vereinigen sich bei
Passau mit dem Auxilliar-Korps, Entsatz von Ratscha
1739 Schlacht von Grotzka, Winterquartier bei Ödenburg (Sopron)
1740 Rückmarsch in die Heimat, Garnison Donauwörth
1741 Österr. Erbfolgekrieg:
Besetzung von Krems, auf dem Weißen Berg vor Prag, Gefecht von Neuhaus
1742 Treffen bei Schärding, Angriff auf Kelheim, Verteidigung von Frauenberg
1743 Treffen von Baunau am Inn, Verteidigung von Schloß Stubenberg
1744 Verteidigung von Rottenberg, Behauptung vor Braunau, Rückkehr in die Garnison Amberg
1745 Verteidigung von Amberg, Kanonade bei Moosburg, Rückkehr nach Amberg
1757 Teilnahme am 7-jährigen Krieg:
Belagerung und Einnahme von Schweidnitz, Schlacht von Breslau und Leuthen
1758 Wegnahme von Troppau, Verteidigung von Olmütz, Belagerung von Neisse
1759 Rückkehr nach Ingolstadt
1759 - 1770 Friedensjahre
1770 - 1788 Regiment wird Regiment "Daun" genannt
1788 - 1789 Regiment wird Regiment "Weichs" genannt
1793 1. Koalitionskrieg gegen Frankreich: Benennung als 9. Füsilier-Regiment, Verteidigung von Mannheim
1800 2. Koalitionskrieg gegen Frankreich: Verteidigung von Regensburg
1801 Demobilisierung, Garnison Ingolstadt
1802 Regiment rückt am 6. September das erste Mal in Bamberg ein
1803 3. Koalitionskrieg gegen Österreich: Regiment wird nun Regiment "Preysing" genannt
Standtabelle des Regiments:
- 4 Stabsoffiziere
- 35 Oberoffiziere
- 99 Unteroffiziere
- 29 Spielleute
- 1654 Gefreite und Gemeine; nebst 116 Undienstbaren, 17 Weibern und 12 Kindern

1805 Angriff auf den Strub-Paß, Unternehmen gegen Kufstein
1806 Rückkehr des I. Bataillons nach Bamberg, II. Bataillon bleibt in Tirol
Krieg gegen Preussen und Rußland: Belagerung von Großglogau

1807 Belagerungen von Breslau, Brieg, Cosel. Regiment zieht in die zugewiesene Garnison Landshut ein
1808 Demobilisierung
1809 Krieg gegen Österreich und Tirol: Schlachten von Abensberg, Landshut, Eggmühl, Einnahme von Regensburg
  1. Offensive gegen Tirol: Gefecht von Sachrang und am Paß Ursprung, Besetzung von Innsbruck
1. und 2. Gefecht am Berg Jsel
  2. Offensive gegen Tirol: Gefechte bei Eschau, Landeck, Jmst und Hötting
3. Gefecht am Berg Jsel
  3. Offensive gegen Tirol: Eroberung von Hallein, Einsatz im Ziller-, Ötz-, Pitz- und Oberinntal
1810 Rückkehr in die Heimat, Garnison Nürnberg


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